NESCAFÉ

Ebenso wie Wein, setzt sich Kaffee aus einer Vielzahl von verschiedenen Geschmäckern und Düften zusammen. Angefangen beim Kaffeeriechen, um das Aroma zu definieren, weiter über das Prüfen des äußerlichen Erscheinungsbildes, zum eigentlichen Kosten, um den Kaffe zu fühlen und den großartigen Geschmack zu probieren, verwenden wahre Kaffeexperten alle Sinne, um Kaffee zu beurteilen und beschreiben.

Wie wird man Kaffeeexperte?

Kaffeeverkosten ist ein einfacher Prozeß des Vergleichens und Unterscheidens von verschiedenen Kaffees. Hat man zwei oder drei verschiedene Kaffees gekostet, kann man seinen persönlichen Favoriten bestimmen, ebenso wie Unterschiede in Geschmack, Geruch und Säuregehalt feststellen. Wir empfehlen Ihnen mit einem Kaffee mit leichterem Körper zu beginnen und sich dann zu den volleren Kaffees vorzuarbeiten. Beginnen Sie noch heute und werden Sie zum Kaffeeexperten.

Was braucht man dazu?

Frisch gefiltertes Wasser: die Qualität des verwendeten Wassers, in Bezug auf Mineraliengehalt und Chlor, beeinträchtigt den Kaffeegeschmack ganz entscheidend. Für die besten Ergebnisse, machen Sie doch Ihre nächste Tasse Kaffee mit gefiltertem Wasser.
Wenn Sie Leitungswasser verwenden, lassen Sie den Hahn ein wenig rinnen bevor Sie den Wasserkessel füllen, besonders morgens. Dadurch spülen Sie das Wasser, das sich über Nacht in den Rohren gesammelt hat und abgestanden ist, aus der Leitung. Bringen Sie das Wasser zum Kochen, aber nicht zu lange, denn sonst kochen Sie den ganzen Sauerstoff aus dem Wasser und Ihr Kaffee schmeckt schal.

Ausgewogenheit: messen Sie die Menge Kaffee, die Sie für die Zubereitung verwenden, genau ab (verwenden Sie soviel wie auf der Packung vorgegeben).
Verwenden  Sie  je nach Zubereitungsart Ihres Kaffees verschiedene Tassen, Häferl oder Kannen damit Ihr Kaffee richtig zur Geltung kommt.

Messlöffel: verwenden Sie tiefe Löffel, sie sind besser geeignet zum Kosten und Abkühlenlassen von Proben.

Papier: um Ihre Eindrücke festzuhalten.

Kaffeepulver: verwenden Sie Ihr LieblingsNESCAFÉprodukt.

Was nun?

Als aller erstes schauen Sie sich Ihren Kaffee einmal genau an. In anderen Worten, beschreiben Sie sein Erscheinungsbild, die Farbe, die Intensität des Pulvers, von hell bis dunkel, bevor Sie das Wasser darüber gießen. Während Sie Wasser aufgießen, beobachten Sie wie sich der Kaffee auflöst. Ihr Kaffee sollte sich ganz leicht von selbst auflösen.

Dann verwenden Sie Ihre Nase um den Gesamteindruck des Aromas festzustellen. Der Geruch ist das erste Anzeichen wie Ihr Kaffee schmecken wird. Verwenden Sie nun Ihren Löffel um ganz vorsichtig die Oberflächenspannung zu durchbrechen und der Kaffeeduftwolke zu erlauben, sich zu verbreiten. Rühren Sie langsam um, atmen Sie tief ein, riechen Sie an jedem Kaffeebeispiel und schreiben Sie Ihre Eindrücke auf.
Und zu guter Letzt, schmecken Sie ihn, kosten Sie, genießen Sie. Schlürfen Sie den Kaffee in einem schnellen Zug vom Löffel. Nehmen Sie den Kaffee in die ganze Mundhöhle, damit Ihre Geschmacksknospen ihn erleben und erkennen können und den Geschmack und die spezielle Note feststellen. Lassen Sie den Kaffee im Mund und spülen Sie. Wie fühlt er sich an? Es gibt verschiedene Bestandteile des Kaffees die Sie beschreiben können:
Allgemeine Intensität: wie ist die Gesamtintensität von Geschmäcken, die in einer Tasse wahrgenommen werden. Die Skala geht von sehr stark (also sehr intensivem Kaffee) zu sehr schwach.

Kaffeestärke: was halten Sie von der Stärke des Kaffees? Die Skala geht von sehr stark (also sehr starkem Kaffee) zu sehr schwach.

Mundgefühl: wie fühlt sich der Kaffee in Ihrem Mund an?

Säuregehalt: ist der grundsätzliche Geschmack der Säure. Ist es ein scharfer angenehmer Geschmack oder eher sauer. Ist es ein kribbelndes Gefühl auf der Zunge?

Bitterkeit: Bitterkeit ist ein natürlicher Teil des Kaffeegeschmacks, teilweise wegen des Koffeingehalts. Deshalb hat guter Qualitätskaffee immer einige bittere Elemente, aber sie sollten mit den anderen  Aspekten harmonieren. Bitterkeit wird hauptsächlich  mit den Geschmacksnerven am hinteren Teil der Zunge wahrgenommen. Es könnte Sie an den Geschmack von Grapefruit erinnern.

Körper: beschreibt die sichtbare Viskosität, die Fülle und das Gewicht im Mund, die von dünn, fast wäßrig, zu dickflüssig und schwer reichen kann.

Nachgeschmack: hat der Kaffee einen angenehmen Nachgeschmack?

Verkosten ist nicht schwierig, aber es braucht Training, Übung und Geduld. Es ist eine lustige Art sich selbst zu belohnen und gibt Ihnen die Möglichkeit eine Reise anzutreten die Ihnen einen unschätzbares Wissen vermittelt und Ihre Kaffeekenntnisse verbessert.